Filmkritik – The Monuments Men – Ungewöhnliche Helden

„The Monuments Men“ ist ein deutsch-amerikanischer Spielfilm, der im Februar diesen Jahres seine Premiere hatte. George Clooney führt dabei Regie, übernimmt darüber hinaus die Hauptrolle. Der Film, der nun auch in den deutschen Kinos läuft, basiert auf dem Buch „The Monuments Men: Allied Heroes, Nazi Thieves and the Greatest Treasure Hunt in History“ von Robert M. Edsel. Im Film wird die Geschichte der Monuments, Fine Arts, and Archives Section erzählt. Dabei handelt es sich um eine Abteilung zum Schutz des Kunstguts, die während des Zweiten Weltkriegs ihre Einsatzzeit hatte.

Während des Zweiten Weltkriegs, genauer gesagt in der Endphase, schickten die Alliierten Kräfte eine siebenköpfige Truppe von Kunstschutzoffizieren nach Europa. Bei den sieben Jungs handelt es sich um die so genannten Monuments Men. Die Personen wurden natürlich sorgfältig zusammengestellt, so besteht das Team aus Museumsdirektoren, Kuratoren und Kunsthistorikern. Sie haben den Auftrag erhalten, verschleppte Kunstwerke und Schätze, die die Nationalsozialisten in den Händen haben und hatten, wiederzufinden und diese hinter der Frontlinie sicherzustellen. Zudem ist es das Ziel, deren Rückführung vorzubereiten. In der Funktion des Regisseurs erzählt Frauenschwarm George Clooney die Geschichte mit einer großen Leichtigkeit und Humor.

Filmkritik - The Monuments Men – Ungewöhnliche Helden

Das Geplänkel zwischen Bob Balaban („Grand Budapest Hotel“) und Bill Murray („Lost In Translation“), die sich immer wieder ecken, ist hier als Beispiel zu nennen. Clooney hat es für diesen Film geschafft, eine großartige Besetzung zu vereinen, die sich an Glanzpunkt übertrifft. Ich finde vor allen Dingen, dass es Clooney geschafft hat, nahe an der Vorlage zu bleiben, ohne dass man zu irgendeiner Zeit das Gefühl hat, dass eine Szene hinein geschrieben musste, damit die Geschichte nicht verloren geht. Darüber hinaus sind die Dialoge teilweise witzig, teilweise zum nachdenken. Wer einen reinen Kriegsfilm erwartet, bei dem viel Geballert wird, der ist hier falsch aufgebhoben.

Mein Fazit:
Ich meine, dass die Zeit gekommen ist, dass man an dieses Thema auch mit einem zwinkernden Auge herangehen kann, ohne das die Ernsthaftigkeit dieser Zeit mit all dem Schrecken und Verbrechen unter geht. Wer sich den Weg ins Kino sparen möchte, der muss bis zum 22. August 2014 warten, dann erscheinen DVD und Blu-ray.

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